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Die Moderation liegt ihr im Blut: Ihr Leben auf den ersten Augenblick!

Den Norddeutschen wird im Volksmund häufig eine gewisse Kühle nachgesagt. Zwar liebt die attraktive Jeannine Ehmsen ihre Heimatstadt Hamburg, so hat sie aber dank ihrer lateinamerikanischen und indianischen (Stamm Guarani) Wurzeln jede Menge Temperament und Feuer im Blut und widerspricht mit ihrer frischen, lebendigen Art dem allgemeinen Vorurteil in vollen Zügen.

Seit sie denken kann, fasziniert sie das Entertainment und die Moderation. Jeannine Ehmsen ist mit der Bühne und dem Publikum aufgewachsen und kommt seitdem nicht mehr von ihrer großen Passion los. Eine Leidenschaft, die früh begann. Bereits als sie gerade auf wackligen Beinen stehen konnte, bewies sie im Rampenlicht einen temperamentvollen flotten Hüftschwung. Ihr bekannter Patenonkel Reynaldo Menza von den Los Paraguayos verschaffte ihr damals im zarten Alter von zwei Jahren ihren ersten Auftritt. "Es war in Paraguay bei einem Auftritt meines Patenonkels, ich trat damals als Folkore-Tänzerin auf und spürte, dass die Bühne mein Zuhause ist", schwärmt die junge Hamburgerin mit strahlenden Augen. Ihr Ziel, Moderatorin zu werden, hat sie bis heute hartnäckig und voller Willenskraft verfolgt. Ihr Wille und Ehrgeiz, dieses zu realisieren, ist über die Zeit und mit den vielen Erfahrungen, die Jeannine sammelte, weitaus intensiver und größer geworden. Großes Augenmerk legte sie dabei stets auf Professionalität, darauf von Grund auf zu lernen und zu begreifen, worauf es wirklich ankommt, um somit vor dem Publikum eine gute Figur zu machen. Was der attraktiven Hamburgerin nun wirklich nicht schwer fallen sollte.

Und wie sollte es anders sein: Bereits mit 13 Jahren ergatterte sie eine Hauptrolle in dem Film "Allein auf dem Mars". Die Dreharbeiten waren damals eine wunderbare Erfahrung für das Nachwuchstalent. "Meine Leidenschaft vor der Kamera zu stehen wurde immer größer und ich wusste nach Beendigung der Dreharbeiten dann wirklich endgültig, dass ich die Arbeit mit der Kamera zum Beruf machen wollte", erzählt sie zielstrebig mit einem Glitzern in den Augen. Genau dieser Zielstrebigkeit hat das Multitalent es zu verdanken, dass sie bereits mit 18 Jahren ihre erste eigene Sendung, die spanische Musiksendung "Sabor Latino" moderierte. Um mehr Sicherheit im Umgang mit der Kamera zu gewinnen, besuchte Jeannine mehrere Kamera-Acting-Workshop. Besonders prägend war sicherlich der Method Acting Workshop mit John Costopuolos. Bei ihm erlernte Jeannine Ehmsen die Feinheiten des Handwerks und entschied sich im Anschluss, eine Ausbildung zur Casting Agentin zu beginnen. "Das Spiel mit der Kamera hat mich einfach gefesselt und ich wollte mehr Professionalität erlangen", erklärt die Hamburgerin ihre Entscheidung. Sie lernte Casting-Abläufe kennen, die sie später für sich nutzen konnte. Durch die Einblicke in das Leben eines Casting-Directors lernte sie, welche Ansprüche an Künstler gestellt werden, wie Bewerber analysiert werden und was man unter einem perfekten Ablauf versteht.

Doch Jeannine war das noch nicht genug. Sie entschied sich parallel zu einer Ausbildung als sozialpädagogische Assistentin, um sich besonders auf die Arbeit mit Kindern zu konzentrieren. "Die Arbeit mit Kids erfordert viel Fingerspitzengefühl und natürlich eine gezielte pädagogische Schulung", weiß Jeannine um die Schwierigkeiten im Umgang mit Nachwuchstalenten. Und doch findet sie gerade Kindercastings sehr spannend. Oftmals erkennt sie sich selber und ihre ersten Schritte in den talentierten Kids wieder. Und auch für ihre persönliche Karriere brachte sie die Arbeit mit Kindern ein großes Stück weiter. "Ich konnte die Sicht der Story und des Briefing genau studieren" erklärt die zielstrebige Hamburgerin. Diese Erfahrungen halfen ihr dabei auch die Seite der Trainer und des Kamerateams kennenzulernen und sich darauf einzustellen.

Produktionsabläufe, die Arbeit des Bookers und die Hintergründe einer Filmproduktionsfirma waren ihr nach ihrer Ausbildung in der Casting Agentur bestens vertraut. Doch nicht nur hinter der Kamera sammelte Jeannine reichlich Erfahrungen, auch vor der Kamera! Mittlerweile absolviert sie ein redaktionelles Volontariat in einem angesagten Hamburger Verlag und moderiert für ALSTER.TV eine People Sendung. "Ich liebe die Arbeit als Reporterin und bin immer wieder glücklich neue Leute zu interviewen. Der Formel-1-Fahrer Mika Häkinnen, Verona Pooth, Roger Cicero, Stefan Raab und Franziska van Almsick sind mir besonders gut in Erinnerung geblieben. Ich lache immer viel am Set und ziehe meine Interviewpartner mit, so lockert sich schnell die Atmosphäre auf und es entsteht schnell Vertrauen. Ich kann mich aber ebenso gut mit politischen Themen auseinander setzen. Da verwandele ich mich blitzschnell wie ein kleines Chamäleon von der frechen und lustigen Persönlichkeit zum ernsthaften Wesen. Nun lebe ich jeden Tag von diesen Erlebnissen und setze sie je nach Interviewform ein. Ich finde, es ist eine gesunde und richtige Basis das Geschäft auch von der anderen Seite kennenzulernen." Diese vielfältigen Erfahrungen haben aus der Hamburgerin eine kleine Expertin in Sachen Fernsehen gemacht.


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